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Der Betrug und die LösungBearbeiten

Die ursprüngliche Freiheitsfahne der Deutschen und ein erklärendes Gedicht dazu von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) (Verfasser der deutschen Nationalhymne) zeigt einen ungeheurlichen Betrug an den Freiheitskämpfern unserer Ahnen auf.

"Deutsche Farbenlehre

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Ursprüngliche Freiheitsfahne der Deutschen.

Über unserem Vaterland ruhet eine schwarze Nacht, und die eigene Schmach und Schande hat uns diese Nacht gebracht. Ach wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?

Und es kommt einmal ein Morgen, freudig blicken wir empor: Hinter Wolken lang verborgen, bricht ein roter Strahl hervor. Ach wann erglänzt aus

Portraet flagge dienst g

BRD Fahne mit altem Reichsadler.

dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?

Und es zieht durch die Lande überall ein goldnes Licht, das die Nacht der Schmach und Schande und der Knechtschaft endlich bricht. Ach wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?

Lange hegten wir Vertrauen auf ein baldig Morgenrot; kaum erst fing es an zu grauen, und der Tag ist wieder tot. Ach wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?

Immer unerfüllt noch stehen Schwarz, Rot, Gold im Reichspanier: Alles läßt sich schwarz nur sehen, Rot und Gold, wo bleibt ihr ? Ach wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?"

Gewählt wurde die bestehende Fahne aufgrund einer Reichsnostalgie. Die Burschenschaften und Rechtskreise sehnten sich abermals nach einem neuen Deutschen Reich und konnten die "Schmach" des Versailler-Vertrags nicht aushalten.

"Schwarz die Zukunft, Rot die Gegenwart, Golden die Vergangenheit"

Deutscher Michel 1919


Ist dieser Hintergrund mit einer zukunfts zugewandten Gesellschaft vereinbar? Wollen wir etwa wieder ein Großreich Deutschland?


Die Bundesrepublik Deutschland enthält nach wie vor den Kern der Spaltung in sich. Die Völker sind nach wie vor getrennt in Bundesländer, nicht aber in einer Nation vereint, wie es unsere Ahnen einst vorsahen. Die deutschen Völker werden nach wie vor vom dunkel der Nacht beherrscht, von oben herab, nicht von "unten". Es ist die große Herausforderung der Zeit und der Menschen des 21. Jahrhunderts, diesen Misstand zuerst zu beseitigen. Versteht mich nicht falsch. Für mich als humanisten sind Grenzen und Nationen lediglich Gebilde unserer Fantasie. Für mich existiert nur eine Menschheit in ihrere Diversität. Allerdings existiert da auch dieser logische Strang, der dafür sorgt, dass der Fortschritt von Morgen, den Fortschritt von gestern bedingt. Kaum ein Mensch wird hier verstehen wenn er sich plötzlich in einem riesigen Vielvölkerimperium wiederfinden soll, bevor er noch Freundschaft, Bruderschaft, ja frieden mit seinem direkten Nachbarn geschlossen hat. Der Versuch die europäischen Völker zu einigen ist ein großer, die Umsetzung der Europäischen Union aber ein um so größeres Verbrechen an der Freiheit eines jeden auf diesem Kontinent. Ich halte in vergleichsweise naher Zukunft das Bild der Vereinigten Völker von Europa (United People of Europe - UPE) für erreichbar. Nachhaltigkeit kann dieser Zusammenschluss aber nur haben in dem die Menschen dieses Kontinentes selbst und aus eigenem Willen, danach streben. Nicht weil sie freien Handel wollen und grenzenlose Ausbeutung, sondern weil sie realisieren dass sie alle Brüder und Schwestern sind. Ein Vereinigtes Europa kann und darf nur Produkt einer direkten Demokratie sein und nicht zum Ziel haben, wieder andere einer zentralistischen Herrschaft zu Unterwerfen. Viel mehr ist die Zukunft unserer Völker das Produkt von Einigkeit. Wenn ein Gesetz oder gar eine Verfassung geschaffen wird, dann enthält sie nur Anliegen die nahezu jede_r in Europa unterstützen kann. Geführt wird dieser Bund regional, direkt Demokratisch und Souverän. Das ist keine Unmöglichkeit, das ist sogar die Bedingung für ein friedliches Miteinander.


==Der Untergang des Nationalismus, wird der Beginn der Blüte der Menschheit sein==


Es gilt dem natürlichen Reflex des aufkeimenden Nationalismus Zeit und Raum einzuräumen. Natürlich nicht weil Gott gegeben, natürlich weil harte Konsequenz einer Jahrelangen Unterdrückung der Volkssouveränitäten. Aber, und das ist unglaublich wichtig: wir sollten alle stets im Auge behalten welche Werte wir vertreten und dass Nationalität nicht bedeutet Chauvinistisch besser zu sein als andere, Nationalität wird und darf nur bedeuten, dass die Völker Europas ihre Souveränität, Identität und Einigkeit zurück erlangen. Niemand möchte Krieg, niemand möchte wieder einen Führer, niemand kann vernünftigerweise wollen, dass es anderen schlechter geht als ihm selbst. Um den Nationalismus zu besiegen, bedarf es mutiger Menschen, die das große Ziel nicht aus den Augen verlieren:

bonum imperium humanitas global - BIHG